Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks (BIV)

An der Glasfachschule 6, 65589 Hadamar
Deutschland

Telefon +49 6433 91330
Fax +49 6433 5702
biv@glaserhandwerk.de

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  • 08  Forschung und Lehre, Fachverlage, Verbände und Organisationen
  • 08.03  Verbände/Organisationen/Institutionen

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Produktkategorie: Verbände/Organisationen/Institutionen

Meistervorbereitungslehrgänge

Meistervorbereitung neu ausgerichtet

Meistervorbereitungslehrgänge in Hadamar am Puls der Zeit ausgerichtet

Erstmals in der Geschichte des Deutschen Glaserhandwerks hat man sich auf einen einheitlichen Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf die Meisterprüfung zum Glaser/Glaserin geeinigt. Entsprechend sollten zukünftig alle angehenden Meister über das gleiche Fachwissen verfügen, wenn sie sich der Meisterprüfung stellen, sodass sie nach bestandener Meister-Prüfung eigene Produkte und Dienstleistungen entwickeln, Mitarbeiter führen und Verantwortung übernehmen, das Unternehmen vorantreiben oder gar ein eigenes Unternehmengründen können. Wer sich also zukünftig in Hadamar auf die Meisterprüfung vorbereiten lässt, wird am Ende nicht nur als ein „Meister m.b.Q.“, sondern auch praxisorientiert ausgebildet sein. Und genau darin liegt der neue Ansatz. Vorbei die Zeiten des einseitigen Lernens von Fachinformationen. Zukünftig kann nur noch Meister werden, wer sich auch zutraut, komplexe Aufgaben in Angriff zu nehmen. Wer sich zukünftig in Hadamar auf die Meisterprüfung vorbereiten lässt, wird am Ende ein Glasermeister sein, der die Arbeitsprozesse in einem handwerklichen Glaserbetrieb planen, steuern, überwachen und darüber hinaus die Qualität der ausgeführten Arbeiten gewährleisten kann. Er wird in der Lage sein, Aufträge zu akquirieren, abzuwickeln und entsprechend einen Glaserbetrieb zu organisieren. Er gehört zu den fachlichen Spezialisten für die Gestaltung, Fertigung, Montage und Instandhaltung von Glaskonstruktionen -von Fenstern, über Wintergärten bis hin zu Glasfassaden. Gleichzeit bietet eine in Hadamar erfolgreich abgelegte Prüfung zum/zur Glaser/Glaserin die Möglichkeit, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. Wer an der Bundesfachschule des Glaserhandwerks in Hadamar die Meistervorbereitung absolviert, wird am Ende nicht nur theoretisch ausgebildet, sondern in den Werkstätten der staatlichen Glasfachschule situationsbezogen praktisch, am Glaseralltag orientiert, ausgebildet sein. Wer eine Vollzeit-Meistervorbereitung in Hadamar anstrebt, sollte in der Lage sein, selbständig zu lernen und mit digitalen Medien zu arbeiten (Office-, CAD-Programme und Statik-Programme). Die Bundesfachschule im Glaserhandwerk in Hadamar bietet eine Meistervorbereitung auf höchstem Niveau an und gibt jedem die Möglichkeit, den Umgang mit traditionellen Techniken, aber auch mit neuesten Technologien zu vertiefen. Wer Hadamar als Meister verlässt, wird nicht nur qualifizierter Meister sein, sondern darüber hinaus auch die Kenntnisse und Befähigung einer Elektrofachkraft besitzen. Damit wird sichergestellt, dass die Hadamarer-Meister gut für die Zukunft im Umgang mit intelligenten Glaserzeugnissen gerüstet sind.

Meister m.b.Q.

Der Meistervorbereitungslehrgang an der Bundesfachschule des Glaserhandwerks führt Sie zum Meister mit besonderer Qualifikation (m.b.Q.).

Am Ende verfügen Sie nicht nur über meisterliches Fachwissen, sondern sind auch berechtigt, elektrotechnische Arbeiten auszuführen und dies auf rechtlich sicherem Boden. Dafür steht die anerkannte Elektrofachkraft, mit dem entsprechenden HWK-Abschluss.

Qualifizieren Sie sich in Hadamar zum anerkannten Meister m.b.Q.

Vollzeit:
- Glaser/in
- Glasveredler/in
- Glasapparatebauer/in 

Dies alles zu einem sagenhaften Preis von

€ 7.650,00,-- incl. Elektrofachkraft

Lehrgangsbeginn:
November eines jeden Jahres

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Glaserseminare - Weiterbildung im Bundesinnungsverband

Glas, Holz Metall und Kunststoff sind längst ein fester Bestandteil im Glaserhandwerk geworden. Durch Bearbeitung und Formgebung kann man die Werkstoffe wertvoll und in ihrer Art einzigartig gestalten. Das setzt jedoch handwerkliches Können und spezielle Fachkenntnisse voraus.
Da ist es wichtig, dass einmal erworbenes Fachwissen einer ständigen Aktualisierung unterliegt.

Der Bundesinnungsverband bietet hier mit seinen in der Fachwelt anerkannten Seminaren die entsprechende Unterstützung für Innungsmitglieder auf einer preisgünstigen Basis an, die weit unter dem marktüblichen Niveau liegt.

- Baurecht
- Technik
- Produkte
- Gesetzgebung
- Betriebswirtschaft
- Marketing
- Kommunikation
- EDV

bilden heute die Kernbereiche seines in der Fachwelt anerkannten Weiterbildungsangebotes.

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Das Glaserhandwerk - ein geschichtlicher Überblick

Phönizische Seeleute sollen es gewesen sein, die zum ersten Mal Glas herstellten, ohne zu wissen, wie es eigentlich möglich wurde. Beim Zubereiten ihrer Mahlzeit haben sich unter der Hitze ihrer Feuerstellen Sodabrocken und Sand zu einer durchsichtigen, harten und spröden Masse verbunden, dem Glas. An einem Strand von Sidon soll sich vor ungefähr 7000 Jahren dieses einmalige Ereignis zugetragen haben. Ob es sich hierbei allerdings um eine Legende handelt oder ob es der Wahrheit entspricht, vermag niemand zu sagen. Später waren es auf jeden Fall die Ägypter, die aus diesem Werkstoff wahre Kunstgegenstände in den verschiedensten Färbungen herstellten.

Unter den Römern ist der Werkstoff Glas zu großer Blüte gekommen. Sie waren es, die der Gewinnung und Anwendung von Glas neue Wege eröffneten.

Die ersten, kunstvoll gestalteten bunten Glasscheiben tauchten in Europa im 9. Jahrhundert auf und zieren seitdem Kirchen- und Klosterfenster, da die Kunst des Glasmachens vor allem von Mönchen geübt wurde. Sie verstanden sich als Glasmacher und Glasverarbeiter. In den alten Römerstädten Köln und Trier wurden die ersten Glasfenster installiert. Doch bereits im 13. Jahrhundert gingen die Glasmacher und Glasverarbeiter getrennte Wege. Die ersten reinen Glaserzünfte entstanden. Die Zunftmitglieder besaßen ein allgemein anerkanntes Recht auf Arbeit. Die Bürger waren verpflichtet, bei ihnen zu kaufen und arbeiten zu lassen. Zünfte hatten natürlich einen Heiligen als Schutzpatron: so auch das Glaserhandwerk den Heiligen St. Lukas, übrigens bis zum heutigen Tag.

Bereits um 1450 bildete sich die erste selbständige Glasergemeinschaft in Trier. 400 Jahre später, am 5./6. September 1881, wurde in Hamburg der Reichsfachverband des Glaserhandwerks gegründet, mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Festigung des Glaserberufsstandes und seiner Organisationen.

1967 siedelte sich Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks in Hadamar an, wo er bis zum heutigen Zeitpunkt seinen Sitz hat.

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